Auf diesem Blog schreiben wir News ueber unsere Studienzeit in Sydney vom 1.7.07 - 1.7.08 - Viel Spass! Role & Micha

Samstag, 19. Januar 2008

Top of Tasmania

Nun haben wir die Berge doch noch gefunden – zwar ist der Gipfel des Cradle Mountain auf nur 1600m, aber dennoch war der Aufstieg anstrengend und anspruchsvoll. Die letzten paar Meter waren nur mit Klettern zu bewaeltigen und somit war es auch nicht erstaunlich, auf dem Gipfel mehr Schweizer als Australier zu treffen.
Das ganze Gebirge mit den vielen Seen ist ein schoener Nationalpark und der Cradle Mountain gilt als Wahrzeichen von Tasmanien. Bis auf den Platypus haben wir auch fast alle bekannten australischen Wildtiere gesehen: Wallabie, Kangaroo, Wombat, Possum, Echidna, Tasmanian Devil, und natuerlich Koalas. Die 9 Tage in Tasmanien haben sich nicht zu letzt auch dank dem untypisch guten Wetter auf jeden Fall gelohnt.

Mittwoch, 16. Januar 2008

Tasmaniens Ostkueste


Bevor wir in den Bergen wandern gehen, erkunden wir die Ostkueste und besichtigen die Bay of Fires und die Wineglass-bay. Die Landschaft ist zwar wunderschoen, aber extrem trocken und so hat es viele Buschfeuer. Nach der Uebernachtung am Strand bei St. Helen, nur 10km weg vom Feuer, hatten unsere Pyjamas den 'Real Aussie BBQ taste' :-)
Geschmacklich hat aber Tasmanien weit mehr zu bieten - so geniessen wir seit langem wieder mal richtig guten Kaese.

Sonntag, 13. Januar 2008

Von Melbourne nach Grindelwald ...


... und dies in nur 2 Stunden. Nach einem kurzen Flug von Melbourne, nehmen wir in Tasmanien unser gemietetes Camper-Busli entgegen. Nach 7 Wochen Zeltboden, goennen wir uns diesen Upgrade fuer 9 Tage. Die erste Nacht verbringen wir in der Naehe von Grindelwald, einem kuenstlich angelegten Feriendorf. Bei dieser australischen Version gibt es an Stelle von Bergen einen Golfplatz und statt Fondue ist Fish + Chips auf der Menukarte.

Mittwoch, 9. Januar 2008

Great Ocean Road

An der suedlichen Kueste ist es kuehler als wir es uns vorgestellt haben, auf jeden Fall haben wir wieder die warmen Schlafsaecke ausgepackt. Nach den duerren und fuer Australien wohl typischen Landschaften in South Australia gehts direkt an die Great Ocean Road. Hier herrscht dann auch Hochbetrieb: ueberall Touris und Reisebusse. Doch wir verstehen auch warum, der Ausblick auf die zerklueftete Kuestenlandschaft ist wirklich ueberwaeltigend. Ein ganzer Kuestenabschnitt besteht aus farbigen, von Meer und Wind „zerfressenen“ Felsbloecken. Von der Strasse fuehren unzaehlige Abstecher zu sogenannten Lookouts, wo man die Felsen und das dramatische Meer von Nahem bestaunen kann. Morgen geht es auf der Great Ocean Road noch ein wenig weiter und Ende Woche werden wir von Melbourne aus bereits nach Tasmanien fliegen.

Samstag, 5. Januar 2008

Barossa-Valley

Zurueck in der Zivilisation goennen wir uns guten Kaffee und dem Auto 2 neue Pneus.
Im Barossa Valley koennen wir den Weindegustationen nicht wiederstehen und staunen ueber die Groesse der Weingueter wie die bekannten Wolf Blass, Jacobs Creek, Penfolds und Peter Lehmann. 25% des australischen Weines stammt aus dieser Region. Hier spuert man den deutschen Einfluss, denn die Doerfer haben etwas mehr Charme, die Haeuser mehr Stil und auch die Menues hier sind europaeischer. Das Barossa Valley lohnt sich nicht nur wegen dem Wein, sondern ist auch Landschaftlich sehr schoen. Na dann Prost ;-)

Freitag, 4. Januar 2008

Mungo Nationalpark

Von Broken Hill gings ueber 200 km Sandpiste in den Mungo Nationalpark, vorbei an ausgetrockneten Seen, ein paar Emus und Kangaroos, jedoch ohne einem anderen Fahrzeug zu begegnen. Im Nationalpark stellen wir unser Zelt auf, auch hier weit und breit keine Menschenseele. Die vom Wind erodierten Duenen bilden eine wunderschoene skurile Landschaft, doch die Hitze, hier ueber 45 Grad ist erdrueckend. Beim Nachtessen belaestigen uns die Fliegen, 15 Viecher gleichzeitig im Gesicht, das ist richtiges Outbackfeeling ;-)
In der Nacht fuellt der Wind unser Zelt mit Staub und rotem Sand, so dass wir frueh morgens beschliessen unsere Outback-Tour zu beenden. Wir verlassen Duerre, Staub, Sand und nervige Fliegen und fahren weitere 120 km Dirtroad Richtung Barossa Valley.

Mittwoch, 2. Januar 2008

Opalsuche im Outback


Das neue Jahr beginnen wir mit einer Fahrt in den Outback auf einer mehr oder weniger geraden 650 km langen Strecke. Wir passieren immerhin 3 Doerfer und 1 Roadhouse. In der Opal-Graeber-Stadt White Cliffs (200 Einwohner) uebernachten wir im originellen Untergrundhotel und besichtigen die Minen. Opale finden wir jedoch keine mehr. Weiter gings nach Broken Hill und zur Geisterstadt Silverton, welche unzaehlige Male als Filmkulisse diente (z.B. Mad Max).Bei 42 Grad machen wir jedoch keine grossen Spruenge mehr und erfrischen uns im beruehmten Silverton-Pub.

Sonntag, 30. Dezember 2007

Ab ins Hinterland


Weihnachten haben wir im ruhigen Brisbane bei BBQ und aeusserst feinem Rotwein verbracht. Danach ging es weiter ueber den Aussteigerort Nimbin ins verregnete Byron Bay. Zur Zeit wird die Ostkueste von einem Zyklon beinflusst - nichts nettes fuer die meisten Strandtouristen. Nach zig Regenschauern, viel Bodyboarden, genug Kaffees und dem Gefuehl von Massentourismus, sind auch wir frueher als geplant ins Landesinnere abgezweigt. Und wir wurden nicht enttaeuscht: Sonnenschein, eindrueckliche Landschaften und nun campieren wir im abgelegenen Warrumbungle Nationalpark inmitten unzaehliger Kangaroos. Die schmecken uebrigens hervorragend auf dem Grill :-)

Dienstag, 25. Dezember 2007

Rainbowbeach

Aus Sicht eines Gleitschirmpiloten ist die Rainbowbeach ein absolutes Muss. Die 15km lange Sandduene gehoert zu den besten Soaring-Fluggebieten der Welt. Die Nordostwind-Brise vom Meer ermoeglicht stundenlanges Fliegen entlang der bewachsenen, mehrfarbigen Sandkueste. Gestartet und gelandet wird im „San Carlo Sandblow“ (riesiger Sandeinschnitt im Foto Links Mitte).
Beim ersten Besuch der Rainbowbeach vor 3 Wochen hat der Wind nicht gepasst, deshalb musste Role diesmal einiges Nachholen, waehrend sich Miche mit Bodyboarden in den Wellen vergnuegte. Am spaeteren Nachmittag nahm der Nordostwind zu, so dass wir anschliessend noch kitesurfen konnten – Ferien koennen echt anstrengend sein ;-)

Mittwoch, 19. Dezember 2007

Merry X-Mas & Happy New Year

Dieses Jahr muessen wir definitiv auf weisse Weihnachten verzichten, dafuer werden wir BBQ und kuehles Bier unter den Palmen geniessen. Wir wuenschen allen im winterlichen Europa, oder wo auch immer ihr gerade steckt, eine schoene Weihnacht und einen erfolgreichen Rutsch ins 2008.
Hier auf der Suedhalbkugel kommt bei 30 Grad nur zoegerlich Advents-
stimmung auf, obwohl die Australier voll kitschig auf beleuchtete Renntiergespanne und schwitzende Nikolause im Shoppingcenter setzten. Nun gut, vielleicht fangen wir einen von den „wild turkies“, die es hier zu Haufen gibt, hoeren mit einem Ohr die Weihnachts-CD vom Campingnachbar oder gehen, wie die Australier, an Heilig Abend ins Kino (kein Witz: da es dort Air Condition gibt).

Montag, 17. Dezember 2007

Hai zusammen!


Wir sind in Bundaberg, der Metropole von Zuckerrohr und Rum. Das wahre Highlight sind aber die Loggerhead-Turtles. Die ueber 1 meter grossen Schildkroeten legen ihre, ca. 120 Pingpong-ball grossen, Eier an die Mon Repos Beach bei Bundaberg. Gestern Nacht konnten wir mit einem Parkranger bei diesem Ereignis dabei sein. Das war ein mega Erlebnis und noch eindruecklicher war, dass sich die in "Trance" versetzte Schildkroete durch nichts stoeren liess.

Freitag, 14. Dezember 2007

Great Keppel Island


Wir waren fuer 2 Tage im Queenslander Hinterland im Eungella Nationalpark. Zusammen mit Katja und Michi wanderten wir dort im groessten Regenwald Australiens. Um uns zu erhohlen fuhren wir, zurueck an der Kueste, mit der Faehre zur Great Keppel Island. Die Insel hat noch wenig Touristen und bietet einfache Unterkunft. Wir bleiben hier 2 Tage, bevor es weiter suedwaerts geht. Da es auf der Insel in der Nacht geregnet hat, herrscht Sauna-Klima - tropisch heiss mit entsprechendem Duft der feuchten Eukalyptusbaeume.

Montag, 10. Dezember 2007

Whitsunday Islands


In Airlie Beach haben wir einen drei taegigen Segeltrip auf der
"Anaconda III" gebucht. Mit dem riesigen 2-Master gings, leider mit Motor da zu wenig Wind, an die White Heaven Beach und zu diversen Schnorchel- und Tauch-Plaetzen am Great Barrier Reef. Wir haben Nemo gefunden, Turtles, Reef-Haie, Stachelrochen, Delfine, Hummer und zig farbige Fische gesehen. Die Unterwasserwelt mit all den verschiedenen Korallen war sehr beeindruckend.

Freitag, 7. Dezember 2007

Fraser Island

Zusammen mit Barbara und Mauri mieten wir einen Landrover, da die Fraser Island (groesste Sandinsel der Welt) nur per 4x4 befahrbar ist. Geladen mit Camping-Ausruestung und Verpflegung fuer 3 Tage nehmen wir die Faehre zur Sandinsel. Die Fahrt im 4x4 ueber die Sandpisten und entlang der Straende war fuer uns Jungs das reinste Fahrvergnuegen, was sich aber fuer die beiden Frauen auf dem Ruecksitz als holprige Achterbahnfahrt entpuppte. Die Highlights der Insel waren Lake Mc Kenzie mit schneeweissem Strand und tuerkisblauem Wasser, Couloured Sands (siehe Bild), felsige Meerwasserpools, "Indian Heads" Lookout auf Duenen, Sharks und Turtles und der Sternenhimmel ohne Lichtverschmutzung. Das Offroad-Abenteuer war perfekt als wir dann am letzten Tag noch einen platten Reifen wechseln mussten.

Donnerstag, 6. Dezember 2007

Surfers Paradise

Update: Wir sind also von Sydney in einem Stueck 900km Richtung Norden nach Byron Bay, einem kleinen touristischen Aussteigerdorf, gefahren. Wir wollen moeglichst rasch nach Norden wegen der Regenzeit an der tropischen Kueste, also fahren wir am naechsten Tag weiter, schliesslich wollen wir Neujahr wieder in Byron Bay sein. Unsere Fahrt fuehrt via Surfers Paradise (siehe Bild), was keineswegs paradiesisch aussieht, aber perfekte Wellen zum Surfen hat. Am darauffolgenden Tag fahren wir weiter nach Noosa Head und Harvey Bay, wo wir 2 Studienkollegen Barbara und Mauri treffen.

on the road


Wir sind bereits eine Woche am reisen. Internetcafes sind hier im Outback Seltenheit, ganz ungewohnt wenn man mit Sydney vergleicht :-)
Nun also ein kleiner Eintrag vom Handy aus. Wir waren 3 Tage auf Fraser Island und sind nun unterwegs nach Airlie Beach, dem Ausgangspunkt fuer die Whitsundays. Es ist tropisch heiss und wir geniessen es. Weitere Infos folgen ...