Auf diesem Blog schreiben wir News ueber unsere Studienzeit in Sydney vom 1.7.07 - 1.7.08 - Viel Spass! Role & Micha

Freitag, 7. Dezember 2007

Fraser Island

Zusammen mit Barbara und Mauri mieten wir einen Landrover, da die Fraser Island (groesste Sandinsel der Welt) nur per 4x4 befahrbar ist. Geladen mit Camping-Ausruestung und Verpflegung fuer 3 Tage nehmen wir die Faehre zur Sandinsel. Die Fahrt im 4x4 ueber die Sandpisten und entlang der Straende war fuer uns Jungs das reinste Fahrvergnuegen, was sich aber fuer die beiden Frauen auf dem Ruecksitz als holprige Achterbahnfahrt entpuppte. Die Highlights der Insel waren Lake Mc Kenzie mit schneeweissem Strand und tuerkisblauem Wasser, Couloured Sands (siehe Bild), felsige Meerwasserpools, "Indian Heads" Lookout auf Duenen, Sharks und Turtles und der Sternenhimmel ohne Lichtverschmutzung. Das Offroad-Abenteuer war perfekt als wir dann am letzten Tag noch einen platten Reifen wechseln mussten.

Donnerstag, 6. Dezember 2007

Surfers Paradise

Update: Wir sind also von Sydney in einem Stueck 900km Richtung Norden nach Byron Bay, einem kleinen touristischen Aussteigerdorf, gefahren. Wir wollen moeglichst rasch nach Norden wegen der Regenzeit an der tropischen Kueste, also fahren wir am naechsten Tag weiter, schliesslich wollen wir Neujahr wieder in Byron Bay sein. Unsere Fahrt fuehrt via Surfers Paradise (siehe Bild), was keineswegs paradiesisch aussieht, aber perfekte Wellen zum Surfen hat. Am darauffolgenden Tag fahren wir weiter nach Noosa Head und Harvey Bay, wo wir 2 Studienkollegen Barbara und Mauri treffen.

on the road


Wir sind bereits eine Woche am reisen. Internetcafes sind hier im Outback Seltenheit, ganz ungewohnt wenn man mit Sydney vergleicht :-)
Nun also ein kleiner Eintrag vom Handy aus. Wir waren 3 Tage auf Fraser Island und sind nun unterwegs nach Airlie Beach, dem Ausgangspunkt fuer die Whitsundays. Es ist tropisch heiss und wir geniessen es. Weitere Infos folgen ...

Donnerstag, 22. November 2007

Balmoral Beach

Gestern war ebenfalls ein herrlicher Ausflugstag: ein bisschen bewoelkt und somit nicht all zu heiss zum Wandern. Katja und ich (Micha) nahmen die Faehre zum Taronga Zoo und haben dann einen der zahlreichen Kuestenwalks gemacht. Es ging durch regenwaldartige Abschnitte, vorbei an einsamen Buchten bis zu einem herrlichen Strand namens Balmoral. Es ist immer wieder erstaunlich, wie viel Neues es innerhalb der Stadt zu entdecken gibt. An der Balmoral Beach goennten wir uns dann erst einmal Octopus-Salat und einen Schwumm im blauen Meer.

Donnerstag, 15. November 2007

Sculptures at the sea

In Sydney wissen sie outdoor Aktivitaeten und Kultur bestens zu verbinden. Letzte Woche war zwischen der Bondi und Bronte Beach die beruehmte Skulpturenausstellung. Da gab es skurrile, zum Teil lustige, aber auch interessante Objekte vor dem unglaublich blauen Meer als Hintergrund zu bestaunen – war wirklich eine gute Kombination.
Ansonsten kuehlen wir uns bei den inzwischen heissen Temperaturen im nahgelegen Pool oder an der Beach ab – Sydney hat auch hier viele schoene Ecken zu bieten. Letzte Wochen haben wir unter anderem einen kleinen Ausflug an die Watson Bay gemacht, den Leuchtturm bestaunt, uns ihm kristallklaren Meerwasser abgekuehlt und am Abend den Sonnenuntergang hinter der Skyline von Sydney bei Bier und Fish & Chips genossen.

Sonntag, 11. November 2007

A perfect day

Es war wieder einmal ein herrlicher Wochenendtag, welchen wir an den Northern Beaches, ca. 15 km. im Norden des Stadtzentrums verbrachten. Nachdem am Samstag das Meer voller Seegras war, der Wind nicht optimal und es zudem noch ein bisschen kuehl war - konnten wir uns heute ueber gar nichts beklagen.
Role und Dino, unser Besuch aus der Schweiz, haben den schoenen Kuestenabschnitt per Gleitschirm aus der Luft erkundet, waehrend Micha mit dem Bodyboard gegen die Wellen im Meer kaempfte. Das Meer hat unterdessen eine angenehme Temperatur und ist eine willkommene Abkuehlung.

Nach der sportlichen Anstrengung ging es noch in eine After-Beach-Bar (so aehnlich wie Aprés-Ski;-)) auf einen Drink – hier herrschte nun definitiv Ferienstimmung.

Noch 2 Wochen und dann geht es der Ostkueste entlang Richtung Brisbane, Whitsunday Island ...


Sonntag, 4. November 2007

Maroubra Beach

Maroubra ist der letzte so genannte Stadtstrand im Sueden. Es ist hier jedoch, im Vergleich zu Bondi oder Coogee, sehr ruhig und uebersichtlich. Obwohl es recht warm ist laufen wir der Kueste entlang bis nach Coogee und wieder retour. Auch dieser Kuestenabschnitt ist sehr schoen, mit kleinen Buchten und interessanten Felsformationen. Nach dem kurzen Marsch goennen wir uns aber wieder zurueck in Maroubra eine Abkuehlung im herrlichen Pool. Hier ist man geschuetzt von Haien, Quallen und sonstigen unangenehmen Begegnungen. Zudem ist das Wasser noch ein paar Grad waermer.

Freitag, 2. November 2007

Churros & Sushi ...

... das sind nicht etwa die beiden auf dem Foto, sondern unsere Lieblingsspeisen hier in Sydney. Trotz den 50 verschiedenen Toastsorten im Supermarkt, koennen wir uns nicht wirklich dafuer begeistern. Richtiges Brot haben wir noch nicht entdeckt, dafuer ernaehren wir uns hauptsaechlich von Sushi. Diese gibt es an jeder Ecke und in jeder Form. Und wenn wir eine Abwechslung zum japanischen, chinesischen und thailaendischen Essen suchen, dann werfen wir im australischen Stil ein Beef auf den Barbie (BBQ) oder essen Pasta in Leichardt, dem "little Italy" von Sydney. Auf dem Heimweg, koenen wir dann der spanischen Versuchung nicht widerstehen: die "Churros con chocolate" sind himmlisch und bestimmt auch ganz gesund ;-)

Dienstag, 23. Oktober 2007

Kitesurfen in Brighton-Le-Sands

Das erste Semester neigt sich dem Ende zu und der groesste Teil unserer Arbeiten ist abgegeben. Noch eine Woche Vorlesungen und danach wahrend 3 Wochen Abschluss-Examen. Ab 22. November heisst es dann fuer 3 Monate FERIEN - Auto packen - mit Zelt, Surfboard und Kite-Ausruestung, und los gehts ...
Am Sonntag haben wir uns eine Pause gegoennt und waren in Brighton-Le-Sands an der Botany-Bay kitesurfen. Brighton-Le-Sands ist suedlich vom Flughafen und klingt ein bisschen franzoesisch, so wie der Nachbarort Sans-Souci.
Es ist zwar nicht der schoenste Strand, aber nur 20 minuten von uns entfernt und der Wind passte optimal. Statt Strand mit Palmen, gabs nur Blick auf Flughafen und Downtown, dafuer waren wir sicher vor giftigen und bissigen Meerestieren.

Mittwoch, 17. Oktober 2007

Harbourview

Den besten Blick auf den Hafen von Sydney hat man von der "Blu Horizon" Bar im 36. Stock vom Shangri-La Hotel. Die Preise der Getraenke sind entsprechend angepasst. Der teuerste Drink kostet sage und schreibe 10'000$ (Australische Dollar -> ca. 1:1 zu CHF).
Der "Martini on the Rock" hats aber in sich - und zwar einen Diamanten. Naja wer das noetige Kleingeld und die entsprechende Phantasielosigkeit hat ... ;-)

Der Blick auf den Hafen war aber auch mit dem guenstigeren Bier gigantisch und das einzige was geblendet hat, war die untergehende Sonne und keine funkelnden Diamanten.

Samstag, 13. Oktober 2007

Trauriger Abschied für immer

Ein Blog wiederspiegelt Eindruecke und Erlebnisse - zwar meistens positive - aber es kann auch gut tun, ueber etwas Trauriges zu berichten, wie in einem Tagebuch halt eben.
Die letzten Tage waren bei uns gepraegt von Trauer um den Tod zweier guter Freunde.
Fassungslos mussten wir letzten Sonntag Abend vernehmen, dass Luki und Fraene auf tragische Weise beim Startversuch mit dem Tandem-Gleitschirm am Jungfraujoch toedlich verunfallt sind.
Die beiden hinterlassen eine gigantische Luecke, die schwer zu akzeptieren ist und enormen Schmerz und Hilflosigkeit ausloest ...

Lüku & Fräne,
es isch schwaer vo euch fuer immer Abschied ds naeh u no schwieriger das ds akzeptiere - 2 so wunderbari, immer ufgsteuti, u hilfsbereiti Fruende ds verluere. Nid nume bim fluege, mir hei viu glacht, philosophiert, Plaen gschmide, si ga bike, hei mit de Helis Airgames gmacht u umebloedelt, e aendlosi Lischte mit unzaehlig vile schoene Erinnerige. Merci fuer au die gueti Zyt wo mer zaeme hei doerfe verbringe! Es tuet so weh a au die Momaente zruegg ds Daenke u glichzytig isches wunderbar - mir waerde euch nie vergaesse!
E letschte Gruess
Role & Micha

Montag, 1. Oktober 2007

Moon and Jazz

Am Samstag waren wir im Surf-Paradies Manly (Nord-Sydney) am Jazz-Festival. Die Musik war sehr gut aber es war etwas ungewoehnlich zum sehen, denn die meisten Jazz Bands bestanden aus Asiaten. Manly selber ist auch sehr speziell: Mit eher europaeischem Flair, einer super Piazza mit Palmen und haufenweise Touristen, kommt dort regelrecht Ferienstimmung auf. Zu Hause angekommen liessen wir uns den Blick auf CBD (Downtown) mit Vollmond von der Gemeinschafts-Dachterasse nicht entnehmen (siehe Bild).
Auch das Wetter macht langsam mit, es ist fuer Fruehlingsbeginn aussergewoehlich heiss und bringt uns mit ueber 30 Grad bereits ins Schwitzen. Am Sonntag gabs zu Micha's Geburtstag waehrschafte deutsch- oesterreichische Kost zum Nachtessen (Schnitzel, Knoedel und tschechisches Pilsener-Bier) - eine bereits lang ersehnte Abwechslung zu Sushi und Thai-Food ;-)

Dienstag, 25. September 2007

Escape from the City

Waehrend der vorlesungsfreien Woche wollen wir uns ein bisschen im Norden von Sydney umsehen. So packten wir unser neu erworbenes Zelt und alle anderen tausend Sachen ins Auto und fuhren ca. 3 Stunden bis zu den „Great Lakes“. Dort gibt es kilometerlange einsame Straende, Duenen, Urwald, Seen…einfach Natur pur. Die Landschaft ist ueberall erstaunlich gruen – ganz anders als wir uns das trockene und duerre Australien vorgestellt haben. Aber schliesslich haben wir auch Fruehling, d.h. tagsueber ist es schoen warm (aber noch nicht zu heiss) und in der Nacht relativ frisch. Auf dem Campingplatz waren wir fast die einzigen und genossen bei teurem Bier und fettigen Chips den Sonnenuntergang am Seeufer vom Lake Wallis ;-)
In den ersten 2 Tagen wollte der Wind nicht so recht und so haben wir die Gegend zu Fuss und per Kanu ausgekundschaftet. Zu unserem Erstaunen sahen wir auch tatsaechlich ein paar Wildtiere: ein Goanna (wie ein Reisenleguan, ca. 1m lang), Koalas und Delfine (wobei wir zuerst nicht sicher waren, ob es nicht doch ein Hai war). Am letzen Tag kam dann doch noch so was wie eine Brise auf und Role ging kurz mit den Delfinen kitesurfen. Der kurze Ausflug hat sich gelohnt – wir freuen uns schon auf die langen Ferien. Ein paar Fotos vom Ausflug ...

Sonntag, 16. September 2007

Warmer Fruehlingsbeginn

Am Freitag war das Wetter optimal und der Wind bliess - wir gingen das erste Mal zum Segeln. Wir koennen hier von einem Kurs porifitieren, der fuer Unistudenten angeboten wird und wollen einmal sehen, wie es so ist, wenn man auf einem kleinen Boot in der Bucht von Sydney herumkurvt. Von Anfang an ging die Post recht ab und ich (Michä) hatte schon fast Angst, dass unser Boot kippen wuerde (man versicherte uns jedoch, dass dies eher unwahrscheinlich sei). Es hat aber Spass gemacht und war vor allem auch richtig anstrengend - wir werden das bestimmt wieder einmal machen! (leider gibt es zu diesem Event keine Photos - wir selber waren bereits pflotschnass und haben die Kamera im Hafen gelassen).

Nach einem Samstag Abend mit super feinen Sushi und viel zu viel Wein, wachten wir am Sonntag recht beduselt auf. Trotzdem, wir fuhren bei diesem herrlichen Wetter nach Palm Beach. Mit Kitesurfen war leider nichts, dafuer erklommen wir einen kleinen Huegel mit Leuchtturnm und genossen die Aussicht. Auch der Strand ist hier super schoen, das Wasser aber noch nicht besonders warm. Wir waren schnell wieder draussen und waermten uns lieber an der Sonne.

Freitag, 7. September 2007

Bush talking statt Bushwalking ;-)

Uns geht es super - wir sind zur Zeit in der wohl best bewachten Stadt der Welt. Wegen dem Asien-Pazifik-Wirtschaftsgipfeltreffen APEC wurden die Sicherheitsmassnahmen in Sydney drastisch erhoeht. Militaer und Polizei ueben Antiterroreinsaetze, Zaeune wurden rund um Darling Harbour und die Sydney Opera aufgestellt, Polizeiboote patroullieren im Hafen und Hubschrauber fliegen Tag und Nacht (mit Scheinwerfern) kreuz und quer ueber die Stadt um nach Terroristen ausschau zu halten. All diese uebertriebenen Vorkehrungen sind mehrheitlich wegen Bush, der zur Zeit in der Stadt weilt um irgendwelche Reden zu halten, sich mit seinem australischen Kollegen John Howard zu unterhalten und um den australischen Soldaten fuer ihre Irak-Einsaetze zu danken. Die Stadt erwartet starke Anti-Bush Proteste und Demos von Kriegsgegnern und Globalisierungskritikern. Aber wesshalb sperrt man desshalb die Einwohner von Sydney hinter Zaeune und Gitter und nicht Bush? Bilder von APEC ...

Montag, 3. September 2007

Blue Mountains

Am Sonntag ging es zusammen mit ein paar „Studiengspaendlis“ mit dem Zug in die Blue Mountains um ein bisschen australische Bergluft zu schnuppern. Das bis zu 1'000 m. ue. Meer gelegene Hochplateau befindet sich ca. 100km westlich von Sydney und bietet eine herrliche Aussicht ueber vorwiegend mit Eukalyptusbaeumen bewaldete Taeler. Das Eukalyptusoel ist fuer den stetigen blauen Dunst im Tal verantwortlich und gibt der Gegend ihren Namen. Das erste und zugleich auch beruehmteste Highlight sind die „3 sisters“, eine charakteristische Felsformation, welche man von einer gut ausgebauten Besucherplattform besichtigen kann. Nach einem steilen Abstieg in das feuchte urwaldartige Tal sind wir erstaunt, hier so gut ausgebaute Wanderwege vorzufinden – ist ja in Australien nicht selbstverstaendlich! Wir wandern von „Lookout“ zu „Lookout“, passieren ein paar kleine Wasserfaelle und sind nach 3 Stunden wieder am Ausgangspunkt. Nach einer kleinen Staerkung mit Schoggi, Guezi, Macadamianuessen und Bier, sowie unzaehligen Photos geht es wacker weiter – kurz vor Sonnenuntergang erreichen wir den Bahnhof und erholen uns auf der 2h Rueckfahrt von den Wanderstrapazen.
Ein paar Bilder dazu ...